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Rudolf Kemper

Vita

1923 in Gelsenkirchen geboren. Lebt in Bottrop.
Malerlehre, Malerfachschule Folkwangschule.
Nach Einberufung und Rückkehr aus der Gefangenschaft tätig als Maler und Graphiker; einige unwichtige Ausstellungen in den 50erJahren.
Ab 1959 Ausbildung zum Technischen Zeichner; nach kurzer Berufs- Praxis dann 18 Jahre lang Designer bei einer Hohlglashütte. Ab Ende 1979 wieder als freischaffender Maler und Graphiker tätig; im selben Jahr auch Mitgliedschaft im Bottroper Künstlerbund.

Rudolf Kemper verstarb am 22. Februar 2008

Ausstellungen (Auswahl)

Bottrop (Heimatmuseum, Galerie „7“, Em Pom Pie).
Essen, Oberhausen, Seedorf bei Zeven, Köln, Bottrop Nachbarschaftshaus, „Querbeet“ im Bottroper Kulturzentrum.
Gruppenausstellungen Heiligenhafen: 2. Preis in der Gruppe „Landschaft“ Gelsenkirchen: „Künstler aus dem Emscher-Lippe-Land“ Bottrop: Galerie“7“, Künstlervereinigung Bottrop Oberhausen: „Baum“, „Das Revier als Faszination“, „amnesty international“ Köln: Aquarelle Schloss Lembeck: Aquarelle Middlesbrough/England.
Oberhausener Künstler, Oberhausen: „Collagen, Montagen, Assemblagen“, „Künstler im Revier“.
Beteiligungen an den Jahresschauen Bottroper Künstler im „Quadrat“: 1976, 1977, 1078, 1979 und in fast allen folgenden Jahren.

Arbeiten im öffentlichen Raum

1985: Essen: Folkwang-Künstlerfahnen (Aktion in der Essener Innenstadt).
1988: Oberhausen: künstlerisch-ökologische Weggestaltung an der Vondern - mit Bau eines Sonnenuhrhügels (mit K. Wolter).
1993: Bottrop: Gestaltung von Wertstoff-Container-Standorten in der Gartenstadt Welheim (mit Werner Jelinek).
1994: Objekte: „Holzweg von Ekel nach Ebel“ (mit Werner Jelinek).

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Statement

Diese nur scheinbar antirealistische, die rationalen Sehweisen erweiternde Kunstauffassung beruft sich verstärkt auf die Kräfte des Unbewussten, auf Träume und Visionen. So baut Kemper, der bevorzugt aquarelliert und mit Stift und Feder zeichnet, Körperfragmente in pflanzlich-organische Bildlandschaften ein, wobei er den barocken Reichtum an typischen Jugendstilformen plakativ und ornamental einsetzt.
Manfred Bourree 1986.

 

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